
DAX Aktuell und Prognose: Der DAX zeigt sich weiterhin volatilitätsarm, was auch an der überkauften Verortung liegt: Der US-Markt steigt sehr dynamisch, in Europa kommt diese Bewegung aber bislang nur gedämpft an. Das Problem bleibt dabei strukturell dasselbe: Der DAX läuft nicht in einer sauberen Korrektur, sondern in einem zähen, nach oben „schleifenden“ Impuls. Wenn man sich die letzten zehn H4-Kerzen anschaut, sieht man mehr Dochte als Körper – und genau das beschreibt die aktuelle Qualität: viel Reibung, wenig Strecke, dafür ein Seitwärtsdriften im Bereich 24.200 bis 24.350 Punkte. In den letzten zehn H4-Kerzen schwankt der Markt dabei insgesamt nur wenig und bleibt eng in dieser Spanne gebunden.
Das ist deshalb gefährlich, weil es psychologisch einlädt, entweder den Ausbruch nach oben zu antizipieren oder aus Ungeduld Shorts zu versuchen – beides hat in dieser Phase ein schlechtes Chancen-Risiko-Profil. Wenn der Markt nach oben Dynamik entwickelt, ist das im Trendkontext zwar logisch, aber eben nicht mehr lukrativ, weil man nicht aus der Korrektur handelt, sondern mitten im Impuls. Das kann funktionieren, aber es ist kein „guter Trade“, sondern oft ein teurer Trade. Der Einstieg am 13. war genau deshalb so sauber, weil er früh in der Sequenz lag; je länger der Markt jedoch ohne echte Korrektur weiter „hochschiebt“, desto schlechter wird das CRV für neue Longs automatisch.
Daraus folgt für mich eine klare Konsequenz: Ich handle nur noch an vergünstigten Zonen, also dort, wo ein Pullback die Verortung wieder verbessert und Risiko sauber definierbar wird. Diese Bereiche sind aktuell bei 24.000 Punkten, darunter 23.760 und tiefer bei 23.640 Punkten. Solange der DAX diese Korrekturlevel nicht anlaufen lässt, sehe ich keinen Grund, Aktivität zu erzwingen – weil Chancen in solchen Marktphasen nicht täglich verfügbar sind und erzwungene Trades am Ende meist „unter hohen Preisen“ bezahlt werden.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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