
DAX Aktuell und Prognose: Die Lage bleibt weiterhin seitwärts-long verschachtelt. Vor dem Hintergrund des noch intakten Long-Momentums konzentriere ich mich deshalb konsequent auf Unterstützungen aus tieferer Verortung, weil dort das Chancen-Risiko-Profil überhaupt erst sauber wird. Taktisch bedeutet das: Das Long-Momentum wird akzeptiert und nicht „wegdiskutiert“, auch wenn die Struktur seitwärts wirkt. Genau hier entsteht häufig der Fehler, sich in Shorts hineinziehen zu lassen, nur weil der Markt zäh ist – das wäre gegen das Momentum und produziert unnötige Konfliktlagen, in denen Fehlsignale statistisch wahrscheinlicher sind.
Für den heutigen Handelstag sind die interessanten Zonen deshalb klar auf der Unterseite zu verorten. Primär ist das die Value-Area-Low der Vorwoche inklusive der Anchored VWAP, gebündelt im Bereich 24.990 bis 24.920. Das ist ein technisch sauberes Cluster, weil es Volumen- und Ankerlogik zusammenführt und damit eher eine „Reaktionszone“ als eine bloße Zahl darstellt. In einem verschachtelten Umfeld ist genau diese Bündelung entscheidend, weil sie Stabilität liefert, wenn der Markt sonst nur Mittelbereich-Rauschen produziert.
Darunter rückt die Value-Area-Low des aktuellen Monats bei 24.780 als nächste Staffelzone in den Fokus. Sollte der Rücklauf tiefer greifen, ist als weiterer Support die Value-Area-Low aus der ersten Februarwoche bei 24.570 relevant. Ich bleibe dabei bewusst simpel: Longs nur aus tiefer Verortung an klaren Volumenankern, Shorts nur im echten Extrem – alles dazwischen ist in dieser seitwärts-long verschachtelten Struktur meist mehr Beschäftigung als Vorteil.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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