



DAX Aktuell und Prognose: Der gestrige Tag war klar bullisch, wodurch die eingezeichneten Widerstände planvoll erreicht wurden. Am ersten Widerstand lief der DAX mit einer Trapped Buyers-Formation hinein und lieferte eine Nettoreaktion von knapp 20 Punkten. An der zweiten Widerstandsmarke war die Bewegung deutlich ergiebiger: Aus einer Gesamtreaktion von rund 75 Punkten waren nach sauberer Einstieg-/Ausstiegslogik realistisch etwa 50 Punkte handelbar. Beide Trades habe ich umgesetzt – ohne Läufer, aber das ist in solchen Sessions völlig normal, weil Reaktions-Trades häufig „arbeiten“, ohne anschließend direkt zu eskalieren.
Heute reagiert der DAX zusätzlich besonders positiv auf die politische Nachricht, dass sich ein baldiges Ende des Iran-Krieges abzeichnen könnte. Dadurch entsteht ein spürbarer Momentumwechsel, der den Bias verschiebt: Statt nur Reaktions-Shorts an Widerständen zu suchen, rückt jetzt die Long-Seite wieder stärker in den Fokus – allerdings weiterhin nicht im laufenden Impuls, sondern aus der Korrektur heraus. Genau das ist der wichtige Unterschied: Longs sind nicht „weil es bullisch ist“ interessant, sondern weil ein Pullback die Verortung wieder günstig macht und das Risiko sauber definierbar wird.

Die relevanten Pullback-Zonen für neue Longs liegen bei 24.400 und 24.220 Punkten. Kommt der Markt in diese Bereiche zurück und bestätigt dort die Stabilisierung, entsteht das nächste strukturierte Long-Setup; bleibt der Rücklauf aus, bleibt auch der Trade aus. So bleibt der Prozess stabil: erst Zone, dann Bestätigung, dann Einstieg – und nicht der Versuch, die Nachrichtenbewegung zu „jagen“.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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