

DAX Aktuell und Prognose: Der DAX eröffnet die Woche leicht stärker und notiert über der Value-Area-High der Vorwoche – solange er sich darüber hält, ist das ein moderat positives Signal. Die Handelsausrichtung bleibt weiterhin steigend, wodurch Pullbacks prozessual eher als Long-Setups zu bewerten sind als als Anlass, gegen den Trend zu arbeiten. Gleichzeitig ist der Markt auf Monatsbasis noch klar in der Spanne zwischen Value-Area-High und Value-Area-Low des Vormonats, was erklärt, warum sich Bewegungen zwar positiv anfühlen können, aber dennoch in einem übergeordneten „Range-Rahmen“ stattfinden.
Für eine saubere Verortung wäre ein Rücklauf deshalb deutlich hilfreicher als ein weiteres Hochschieben im laufenden Impuls. Ich würde vor allem die Bereiche um 24.280 und 24.150 Punkte als erste Pullback-Zonen beobachten, weil dort ein Re-Entry im Long-Regime typischerweise mit besserem Chancen-Risiko-Profil möglich wird. Entscheidend bleibt: nicht im Mittelbereich aktiv werden, sondern am Level auf Stabilisierung warten, damit der Einstieg nicht zu teuer wird und das Risiko klar begrenzt bleibt.
Besonders spannend wird es, falls der Markt tiefer korrigiert und unter die Value-Area-Low der Vorwoche rutscht. Diese beginnt bei 24.040 Punkten, und darunter liegt als nächste wichtige Station die Value-Area-Low des Vormonats bei 23.910 Punkten. Genau diese beiden Marken sind die „Qualitätsfilter“ für eine tiefere Korrektur: Hält der Markt dort und bestätigt Stabilisierung, entsteht das nächste attraktive Long-Fenster; kippt er ohne Reaktion durch, verschiebt sich der Vorteil automatisch zur nächsten tieferen Verortung.
Viel Erfolg,
Ihr Dennis Gürtler.
Einer der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher Händler ist die Kompetenz mit, Unterstützungen und Widerständen richtig umzugehen. In diesem Beitrag gehe ich darauf ein wie Anfänger, Fortgeschrittene aber auch erfahrene Händler Unterstützungen sowie Widerstände effizient nutzen können. HIER LESEN
Entscheidend ist, den Stop-Loss wie immer sofort auf das Einstiegsniveau nachzuziehen, um das Risiko zu begrenzen. Wie weit dann der potenzielle Trade läuft, entscheidet wie immer der Markt. Gewinnmitnahmen bei +0.5R, +1R und +2R sind in der Regel sinnvoll. Mit „R“ sind Risikoeinheiten gemeint.
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